Spitzen-Note für Pflege.Palliativ.Ruhr

Der ambulante Pflegedienst Pflege.Palliativ.Ruhr (PPR) hat bei der PKV-Qualitätsprüfung im Januar 2017 die Note 1,1 erhalten. Das ist die beste Note seit sechs Jahren.

 

Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) hat die Pflege.Palliativ.Ruhr geprüft und das Ergebnis ist für Yvonne Helmes, Leiterin der PPR, ein Traum: „Die Note 1,1 zeigt, dass wir gute Arbeit leisten, nah an unseren Patienten sind und qualitativ hochwertige Pflege bieten.“

 

Einmal im Jahr werden ambulante Pflegedienste, teilstationäre und stationäre Pflegeeinrichtungen vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK)  oder von der PKV geprüft, ohne Vorankündigung und auf Grundlage von festgelegten Kriterien. Zwei Tage lang haben sich die Prüfer vor Ort die pflegerischen Leistungen, die ärztlich verordneten pflegerischen Leistungen sowie die Dienstleistungen und die Organisation angeschaut und bewertet. Dabei geht es u. a. um die Frage, ob die Medikamentengabe der ärztlichen Verordnung entspricht, ob die Patienten und Angehörigen ausreichend informiert werden, ob ein Erstgespräch stattgefunden hat und dokumentiert wurde oder ob die Mitarbeiter regelmäßig in Erster Hilfe geschult werden.

 

Acht Patienten mit verschiedenen Pflegegraden werden für eine persönliche Befragung ausgewählt. Dabei geht es z. B. um die Frage, ob die Mitarbeiter freundlich sind oder ob der Pflegedienst bei Bedarf erreichbar und einsatzbereit ist. Vier der ausgewählten Patienten konnten sich wegen ihrer Demenzerkrankung allerdings nicht äußern. „Wir freuen uns besonders über die Note aus der Patienten-Befragung: eine 1,0“, sagt Yvonne Helmes. „Denn genau für diese Menschen sind wir ja da!“

 

Die PPR betreut zurzeit 78 Patienten, davon sind 17 Palliativ-Patienten. „Mit diesem großen Bedarf haben wir nicht gerechnet“, sagt die Leiterin der PPR. Die PPR ist der erste und einzige ambulante Pflegedienst in Mülheim, der auch Palliativpatienten versorgt. Die PPR gehört zur Stiftung Evangelisches Kranken- und Versorgungshaus zu Mülheim an der Ruhr und arbeitet seit einem Jahr als ambulanter Pflegedienst mit der Zulassung zur Allgemeinen Ambulanten Palliativversorgung (AAPV).